Harte Winterbedingungen und schnelle Autos – eine aufregende Kombination!

Die zweite Runde der FIA WRC-Saison führte uns in die gefrorenen Wälder Schwedens und Norwegens. Die Landschaft war atemberaubend, die Rallye umso mehr!

Nach dem spannenden Auftakt in Monte-Carlo sollte die Schlacht zwischen Ogier und Neuville in Schweden fortgesetzt werden. Aber die Dinge änderten sich schnell. Die Winterbedingungen waren eine Herausforderung für alle Teams und machten die Rallye zu einem besonderen Ereignis! Tänak gab von Anfang an das Tempo an und ließ Neuville direkt hinter sich, während Ogier viel Zeit verlor, als sein Auto stecken blieb.

Die Schweden-Rallye war von der Start- bis zur Ziellinie gesäumt von Zuschauern. Die jubelnden Rallye-Fans hatten offensichtlich eine gute Zeit. Man brachte Holz sowie Essen für zahlreiche Lagerfeuer mit, bestaunte die rasanten Fahrmanöver und half dabei, Rallye-Autos wieder auf die Piste zu schieben, wenn sie sich in Schneewehen festgefahren hatten. Neben der Freude, die die Rallye den Zuschauern bereitete – nicht zu vergessen die hohen Sprünge am Colin’s Crest – waren die winterlichen Herausforderungen nicht zu übersehen.

Der Wald brachte an einigen Stellen Schnee, Eis, Schlamm und sogar Kies mit sich. Nachdem sie mit Spikereifen begonnen hatten, um für den Schnee gewappnet zu sein, waren die Rallye-Piloten für die unterschiedlichen Fahrbedingungen bestens gerüstet. Auf schneebedeckten Straßen bildeten sich schnell Eis und Schlamm, was zu einem schlechten Grip führte.

Und an zahlreichen Stellen bildeten sich die berüchtigten Schneewehen! Sie stellen die Fahrer teilweise vor wettbewerbsentscheidende Herausforderungen und werden allerdings auch oft wie ein Puffer genutzt, der das Auto zurück auf die Straße federt. Selbst für den zweimaligen Rallye-Weltmeister Marcus Grönholm, der ein einmaliges Comeback feierte, stellten sie eine Belastung dar. Für ihn sowie für andere Fahrer waren Schaufeln ein unverzichtbares Muss und nicht alle Fahrer waren bei Schneewehen erfolgreich. Der verdiente Sieg ging an Ott Tanäk, der mit seinem rasanten Tempo die Straße praktisch schmolz.

Auf zu etwas Sonne bei der Rallye Guanajuato Mexiko!